Zutaten
- 500 g Weizenmehl (Typ 450–550)
- ca. 250 ml heißes Wasser (Menge nach Bedarf)
- 2 EL Pflanzenöl oder geschmolzene Butter
- 1 TL Salz
- 300 g Sauerkraut, gut abgetropft und grob gehackt
- 250 g halbfetter Quark (Twaróg, 10–20 % Fett)
- 1 mittelgroße Zwiebel (ca. 120 g), fein gewürfelt
- 2 EL Butter oder Öl (für die Zwiebel)
- ½ TL Kümmel, ganz oder gemahlen (optional)
- Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 3 EL Butter, geschmolzen (zum Servieren)
- 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt, in Butter goldbraun gebraten (zum Servieren)
Zubereitung
- Mehl mit Salz mischen, Öl zufügen, nach und nach heißes Wasser einarbeiten und 5–7 Min kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist; abgedeckt 30 Min ruhen lassen.
- Sauerkraut in etwas Wasser ca. 15–20 Min weich kochen, abgießen, gut ausdrücken und fein hacken; Zwiebel in Butter glasig bis leicht goldbraun braten; Sauerkraut, Quark und Zwiebel mischen, mit Kümmel, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
- Teig portionsweise 2–3 mm dick ausrollen, Kreise von 6–7 cm ausstechen, je 1 TL Füllung in die Mitte geben, zu Halbmonden zusammenklappen und die Ränder sorgfältig festdrücken.
- Pierogi in reichlich leicht gesalzenem, siedendem Wasser portionsweise 2–3 Min nach dem Aufsteigen garen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen lassen und mit geschmolzener Butter sowie goldbraun gebratenen Zwiebeln servieren.
Tipp
Pierogi srokate stammen aus dem Karpatenvorland und Südostpolen (Podkarpacie), wo Sauerkraut und Frischkäse seit Jahrhunderten kombiniert werden. Die Füllung soll eher trocken und formbar sein: Sauerkraut nach dem Kochen gut ausdrücken, sonst reißen die Ränder.
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